Am Eingang des Vapianos erhält man eine Plastikkarte in Kreditkartengröße. Platzzuweisung und Bedienung sucht man vergebens. Wir empfehlen, als erstes mal nach einem Platz zu suchen. Da gibt es Barhocker und Tischreihen, die zum Essen einladen, aber nicht zum lange Verweilen. Eine Ecke mit niedrigen Tischen und Stühlen, die im Laufe des Abends, von kleineren und größeren Gruppen passend verrückt werden können, bieten auch ein paar Kuschelecken.

Es ist alles Selbstbedienung. Zuerst mal an die Getränke-Theke. Die Auswahl ist passabel. Biere, Aperitifs, Digestifs, Liköre, Longdrinks, Kaffee, Tee, Schokolade, Säfte, Wasser und Softdrinks. Die separate Weinkarte mit Weiss-, Rose- und Rotweinen, sowie Prosecco und Champagner überzeugen den Kenner. Warten muss man hier kaum. Man hält die Karte an die Kasse und erhält sein Getränk. Die Arbeit mit Schmierzetteln oder lange Einbuchungen fallen flach.
Zu Essen gibt's Salate, Pizzas und Pastas und die werden hinter der Glastheke vor den Augen der Gäste zubereitet. Standard ist hierbei nicht gefragt, sondern Frische. Da gibt es raffinierte Saucen und Beläge, die man zuhause so nicht hinkriegt. Und wieder hält man die Karte an die Kasse, ohne Wartezeit. Die Pizzas dauern ein paar Minuten und man bekommt einen handgroßen Pieper der surrt, wenn man diese abholen kann. Dann tauscht man Pieper gegen Essen.

Kleine Highlights sind Vapianos „First Aid" Getränkeauswahl und die „Dolci" Nachspeisen. Aber alles wollen wir hier nicht verraten. Am Ausgang legt man die Karte vor, bezahlt und geht. Das Essen war einen Besuch wert und die Preise lassen einen wiederkommen. Der Vorgeschmack wie ein Restaurant in 100 Jahren aussehen wird, bleibt als Nachgeschmack.

37 Vapianos gibt es bereits in Deutschland und 31 weitere Länder erfreuen sich des Gourmet-Tempels.
Adressen gibt's hier: http://www.vapiano.com
20.01.2010 Bernhard Wiesbeck
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